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DIPLAN PRODUKTE ZUM THEMA TRACEABILITY

PCB Verifier
TraceTool
Traceability
AssemblyCheck
Maschinenstopp
Talk to the Traceability Expert

Traceability in der Elektronikfertigung ist in aller Munde. Sowohl zwingende Notwendigkeit bei der Medizin-, Militär- und Automobilelektronik, als auch ein Thema für zukünftige Marktsegmente, das man nicht verpassen möchte. Aber was genau versteht man unter Traceability?
Daraus ergeben sich nun sehr viele Freiheitsgrade, die eine Lösung schnell sehr aufwändig und teuer werden lassen. Man muss sich deshalb sehr genau überlegen, welche Daten aus dem Fertigungsprozess tatsächlich erfasst und abgespeichert werden sollen.
Man kann drei „Datenklassen“ unterscheiden:
Materialdaten
Verbaute Material- und Chargennummern in einem Produkt
Prozessdaten
Prozesswerte wie Temperaturen, Drücke, Drehmomente während der Produktion des Endproduktes
Qualitätsdaten
Testergebnisse, Fehlerbilder, go/no go, Reparaturschleifen eines Endproduktes
In der Regel werden in einer Elektronikfertigung die Materialdaten erfasst und gespeichert. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf dem SMD-Bereich, weil dort der Materialverbrauch am größten ist. Mit den Softwarepakten MobiCheck und LevelChecker von diplan können diese Daten sicher erfasst werden. Sollte die Datenerfassung unvollständig sein, kann über den Maschinenstopp, einer Kombination aus Hard- und Software, ein Close Loop realisiert werden.
Auch das Material, das in der Handbestückung verbaut oder am Reparaturplatz ausgetauscht wird, kann als tracepflichtig deklariert sein. Die Erfassung dieser Tracedaten erfolgt mit dem AssemblyCheck, einem einfachen Softwaretool, das speziell für Handbestückplätze entwickelt wurde.
Sollen auch die ausgelieferten Verpackungseinheiten mit deren Inhalt, z.B. Verpackung mit Endgerät, Gebrauchsanweisung, Ladegerät, Netzkabel, usw., getraced und eindeutig gekennzeichnet werden, kann das mit dem Material Check Point umgesetzt werden.
Größte Herausforderung bei der Einführung eines Traceabilitysystems zur Erfassung der Materialdaten sind die Materiallabels. Zum einen muss es für jede kleinste Materialmenge einen eindeutigen Ident geben, zum anderen sollte der Label noch weitere Informationen wie Jedec-Level, Sachnummer, bleifrei usw. enthalten. Dieses Label muss dann spätestens im Wareneingang auf das tracepflichtige Material aufgebracht werden. Der gesamte Funktionsumfang ist in dem diplan Material Check Point realisiert. Mit ihm kann man beliebige Label und Einzelidents kreieren und alle zugehörigen Daten in einer Traceability-Datenbank abspeichern.
Etwas einfacher gestaltet sich die Kennzeichnung der Leiterplatte. Nur wenn die Leiterplatte mit einer eindeutigen Kennzeichnung versehen ist, kann das verbaute Material, die Prozesswerte oder die Testdaten auch eindeutig einer Leiterplatte zugewiesen werden. Die Erfassung des Leiterplattenlabels erfolgt mit dem diplan PCB Verifier. Nach dem Anschluss eines/mehrerer geeigneten Scanner werden die erfassten Daten in der Traceability-Datenbank gespeichert.
Rückgrat einer Traceability-Lösung ist die zugehörige Datenbank, die sicher alle Tracedaten über einen langen Zeitraum speichern kann. Eine gut organisierte Datenbank ermöglicht im Fehlerfall auch eine rasche Auswertung aller schadhaften End- oder Zwischenprodukte. Die Auswertung geschieht mit dem TraceTool, einem Software-Modul das durch intelligente Suchalgorithmen schnell eine Auswertung zusammenstellen kann.